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die offizielle Homepage des E-Dartclubs UNION DARTERS aus Linz.

Sieger des ÖCSV-Bundesfinale im Teambewerb Herbst 2007.
Europacup Starter in Lloret de Mar (Spanien) September 2008.
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Die Darts

Auf obiger Grafik ist ein solcher Dart dargestellt. Ein Wurf besteht immer aus drei Darts, so dass ein Set Darts drei Pfeile umfasst. Diese gibt es in vielen Variationen und Preislagen, jedoch müssen für ein reguläres Spiel immer drei Darts verwendet und geworfen werden, es sei denn ein Spiel kann mit weniger Darts beendet werden!

Diese Pfeile können aus verschiedenen Materialien bestehen. Am Beginn des Dartsports bestanden die Pfeile aus Holz und waren aus einem Stück gedrechselt. Am hinteren Ende des Darts waren Federn von Hühnervögeln eingelassen, die den Flug des Pfeils stabilisieren sollten.

In unserem heutigen, hochtechnisierten Zeitalter wurde natürlich auch am Dart selbst immer kräftig weiterentwickelt. Das Ziel war und ist es immer schmälere, bzw. schlankere Darts bei gleichem spezifischen Gewicht zu entwickeln, so das sich der Dart heute in mehrere Teile zerlegen lässt und dadurch dem Spieler die Möglichkeit an die Hand gibt, sein individuelles Setup zu finden, also seinen eigenen, auf seine spezifischen Vorlieben zugeschnittenen Dart zu kreieren.

Der Hauptteil des Dart besteht aus dem sogenannten Barrel, der in vielen Materialien erhältlich ist. z.B. Messing, Aluminium, Kupfer, Stahl, sowie verschiedene Legierungen unterschiedlicher Metalle. Das momentan am weitesten verbreitete Material dürfte die Wolfram-Nickel Legierung sein, die es durch das hohe spezifische Gewichts des Wolframs ermöglicht, immer schlankere Darts herzustellen. Diese Legierung wird meistens in der Gewichtung 80/20, 90/10, 95/5, 97/3 verwendet. Natürlich gibt es auch hier physikalische Grenzen. So ist es nicht möglich, einen Barrel aus 100% Wolfram herzustellen, da dieses Material bei dieser hohen Konzentration brüchig und spröde wird. Man ist also auf entsprechende Legierungen angewiesen um den Dart noch "elastisch" zu halten, denn sonst würde jeder Dart zerbrechen, der nur einmal auf einen harten Boden fällt! Natürlich spielen auch Preisgründe eine Rolle, denn die Herstellung einer fast 100% Wolframlegierung ist natürlich auch nicht gerade billig und welcher Dartspieler möchte gleich Hundert Mark oder mehr für einen Satz Darts ausgeben?

Auch versucht man, die innenliegende Gewindebohrung die den Shaft, oder Schaft, sowie die Bohrung die die Spitze, oder Point aufnimmt quasi als Stehbolzen nach außen zu führen, so das nochmals eine Verschlankung erreicht werden kann!

Die Gewichte die als Barrel erhältlich sind reichen für spielbare Darts von wenigen Gramm ca. ab 7-8 bis zu 50 gr. und darüber. Der Standard der sich als Gewicht eingebürgert hat liegt bei ca. 18-24 gr. Alle größeren Gewichte gehen bei langem Spiel (mehrere Stunden, oder auch einen ganzen Tag bei großen Turnieren) sehr auf die Muskulatur, sowie auf das Ellbogen und Schultergelenk und sind dem präzisen Spiel auf Dauer nicht förderlich. Natürlich sind das nur Richtwerte, zugelassen bei Turnieren sind Darts bis 50 gr. und bis zu einer Länge von 30,5 cm.
Es ist jedem Spieler selbst überlassen in diesem Rahmen die für Ihn richtigen Darts, bzw. Barrels zu finden! Das gültige Gewicht errechnet sich immer aus der Gesamtheit des Darts, einzubeziehen sind immer Barrel, Shaft, Spitze und Flight!

Preise für Barrels können im Bereich von einigen Mark, bis zu mehreren Hundert Mark liegen. Viele gute Amateure und auch Profis lassen sich Ihre Sportgeräte teils nach eigenen Plänen und Wünschen von einschlägigen Firmen herstellen. Hier kann je nach Material und Ausführung der Preis schnell mehrere Hundert Mark erreichen!

Ein Dart besteht natürlich nicht nur aus dem Körper oder Barrel. Vor einiger Zeit wurden Darts noch mit festen, eingepressten Spitzen hergestellt. Diese Art des Darts verschwindet jedoch immer mehr, obwohl es noch genug Spieler gibt, die diese Darts nicht missen möchten! Moderne Darts bestehen jedoch aus einem Barrel, der es ermöglicht die Spitzen auszutauschen, so das es dem Spieler möglich ist seine eigene, für Ihn passende Länge oder auch Dicke der Spitze und somit auch des ganzen Dart zu finden. Natürlich ist es im Zeitalter des Elektronik-Darts auch sinnvoll die Stahl-Spitzen gegen Plastik-Spitzen tauschen zu können, so das es möglich ist mit dem gleichen Satz Darts Steel- oder E-Dart zu spielen!
Zu beachten ist hier, das man dann keine Barrels über 17 gr. kaufen sollte, da im E-Dart lediglich ein Gesamtgewicht von 18 gr. erlaubt ist. Dies gilt im traditionellen Dart nicht. Hier kann im Rahmen der Bestimmungen jedes Gewicht verwendet werden!

Als momentan gängige Spitzen gibt es feste, die lediglich eingedreht werden können, aber auch deutlich raffiniertere Techniken, bei denen die Spitze beim Auftreffen aus der Führung gelöst und somit ein Drehen des Darts im Board bei Auftreffen eines 2. Darts ermöglicht wird (Powerpoint-Spitzen). Eine weitere Art der Spitze ist die sogenannte Hammer-Head Spitze, die beim Auftreffen ein automatisches Nachdrücken der Spitze ermöglicht, so dass bei Draht-Treffern ein Herausspringen des Wurfes verhindert werden soll!
Langjährige Erfahrungswerte von vielen Dartspielern zeigen aber, das diese Techniken letztendlich keine große Verbesserung des Herausfallens bringen, lediglich das Austauschen bei Abnutzung der Spitze, oder der Austausch gegen längere oder kürzere Spitzen scheint hier sinnvoll zu sein.
Ein Dart hat immer aus Spitze, Barrel, Shaft und Flight zu bestehen.
Sind Sie E-Darter, so achten Sie darauf, dass nicht mit Ihrer E-Dart Spitze auf Steel-Boards spielen. Die Steeldarter würden Ihnen das übel nehmen, denn mit der stumpfen Spitze der E-Darts zerstören Sie die Oberfläche, bzw. drücken die Fasern des Boards in die Oberfläche hinein, was eine Verhärtung und Verringerung der Lebensdauer eines Boards bewirkt.
Steeldarter mit leichten Darts und leichtem Wurf haben dann wesentlich öfter mit dem Herausfallen Ihrer Darts aus dem Board zu kämpfen!
Gleiches gilt natürlich für Steeldarter. Spielen Sie nie mit Ihren Steeldarts auf Dartautomaten, sondern wechseln Sie vorher die Spitze. Stahlspitzen zerstören die hinter den Feldern liegenden Kontaktplatinen. Achten Sie auch darauf, das Ihre Darts 18 gr. nicht überschreiten! Größere Gewichte sind beim E-Dart nicht zugelassen. Es kommt vor, dass beim E-Dart die Darts der Spieler  auf korrektes Gewicht geprüft werden! Spielen Sie mit übergewichtigen Darts, kann das zum Ausschluss aus dem Turnier führen!

Ein weiterer Teil des Darts ist der sogenannte Shaft. Er dient der Aufnahme der Flights. Der Shaft kann, wie auch der Barrel aus verschiedenen Materialien bestehen. Gebräuchlich sind oft Aluminium, Stahl, Titan, sowie auch verschiedene Arten der Polymere. Shafts werden in unterschiedlichen Längen hergestellt, von extra short (ca. 5-10mm), bis extra long (ca. 20-25cm).
Hier muss jeder Spieler selbst entscheiden welche Länge und welche Art des Shafts seinem Dart die stabilste Fluglage bringt!  Darts sollten beim Flug stets einen leichten Bogen beschreiben, nicht trillern, oder sich überschlagen. Hier kann mit der Auswahl des richtigen oder falschen Shafts eine deutliche Verbesserung, oder auch Verschlechterung der Fluglage erreicht werden! Es gilt: "Einfach ausprobieren"!
Manche Shafts sind ebenfalls zerlegbar. Hier können die sogenannten Tops, also die Teile die für die Aufnahme des Flights dienen, ebenfalls ausgetauscht werden. Damit kann erreicht werden, dass bei Beschädigungen nicht der komplette Shaft, sondern nur der beschädigte Top ersetzt werden muss. Dies ist im Endeffekt eine Preisfrage. Kaufe ich mir einen Satz einfache Shafts für ein paar Pfennig, die ich im Schadensfall komplett tauschen muss, oder zahle ich eben etwas mehr und tausche bei Beschädigung nur die Tops?
Shafts sind natürlich auch in mehreren Preisklassen erhältlich. Von wenigen Pfennig für Polyamid, oder Nylon Shafts, bis zu 20 Mark für Titan-Shafts. Der Preis hat mit den Flugeigenschaften eigentlich nichts zu tun. Wenn überhaupt, steigt mit dem Preis die Qualität und Haltbarkeit.

Der letzte, aber nicht unwichtigste Teil eines Darts sind die Flights. Diese bestehen in aller Regel aus mit mehreren Schichten verklebtem Polyamid (einfach geklebt oder Self-Adhesive aus weicherem Material) und sind ebenfalls in verschiedenen Formen und Farben erhältlich. Viele Spieler bevorzugen hier persönliche Motive, wie Sternzeichen, Cartoons, oder auch Autographed Flights. Dies sind Flights auf denen der Namen des Spielers aufgedruckt ist. Einige Firmen bitten diesen Service gegen einen geringen Aufpreis an. Flights sollen den Flug des Darts stabilisieren. Dies ist besonders in der Endphase des Fluges von Bedeutung. Wird ein zu kleiner Flight verwendet kann der Dart auf den letzten Zentimetern absacken und sein Ziel verfehlen. Jedoch ist ein kleiner Flight dann günstig, wenn der Spieler sehr genau und kräftig wirft. Plötzlich auftretende Luftzüge werden diesen Pfeil nicht aus seiner Flugbahn bringen können.
Sehr gut für Spieler die leicht und mit viel Gefühl werfen ist ein größerer Flight. Er verbessert die Fluglage des Pfeils enorm. Jedoch potenzieren sich während des Fluges leichte Wurffehler und der Dart kann dann leicht irgendwo landen, wo er eigentlich nicht hinsollte. Ebenfalls können zu große Flights die Auftrefffläche auf dem Board verkleinern, oder einen 2. Dart vom ursprünglichen Ziel bei dessen Berührung ablenken.
Auch hier gilt, man sollte ausprobieren welche Form und Größe der Flights einem persönlich am besten liegen.
Grundsätzlich ist zu sagen, ist der Barrel und der Shaft gut gewählt, stimmt der Wurfstil und die Konzentration, so ist es ohne weiteres möglich Dart auch ohne Flights zu spielen, jedoch ist dies offiziell nicht erlaubt und mit Flight ist der Flug des Darts allemal genauer als ohne.