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Herzlich Willkommen auf www.darters.at

die offizielle Homepage des E-Dartclubs UNION DARTERS aus Linz.

Sieger des ÖCSV-Bundesfinale im Teambewerb Herbst 2007.
Europacup Starter in Lloret de Mar (Spanien) September 2008.
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Beim Dart-Spiel ist für Außenstehende immer wieder verblüffend, wie sicher die Könner das gewünschte Feld auf dem Board treffen oder wie schnell sie die nächste, strategisch am schnellsten zum Sieg führende Punktzahl errechnen.

Mit dem "Pfeile-Werfen" just-for-fun hat das natürlich nicht viel zu tun, sondern vielmehr mit einer ausgefeilten Technik und viel, viel Training.

 Ein sicherer Stand

...ist die erste Voraussetzung für einen erfolgreichen Wurf.

Zunächst einmal sollte man mit beiden Füßen fest auf dem Boden stehen ohne zu verkrampfen.
Ob man nun mit beiden Fußspitzen die Abwurfmarke berührt, mit beiden Füßen parallel zur
Wurflinie steht oder aber die 45°-Stellung  wählt hängt davon ab, wie man sich am sichersten fühlt.
Wichtig ist jedoch, dass man sich eine(!) Position angewöhnen und diese stets beibehalten sollte, damit der Dart durch eine gleichbleibende Wurftechnik immer exakt platziert werden kann.
Natürlich ist dies nicht immer möglich, denn wenn ein bereits geworfener Dart das gewünschte Ziel verdeckt, bleibt einem oft nichts anderes übrig als einen kleinen Schritt nach links oder rechts zu wandern.

Einige Spieler beugen den gesamten Körper ziemlich weit nach vorne, um den Abstand zum Board zu verkürzen. Da sich hierbei allerdings das Gewicht auf das Standbein verlagert, wird der Stand auch unsicherer und wackeliger.

 

Haltung des Darts

Wenn man Dart-Spieler beobachtet sollte man manchmal nicht für möglich halten, dass deren Darts auch nur in die Nähe eines Boards gelangen....bei DER Handhaltung.

Doch Du kannst sicher sein, dass die Spieler wissen, was sie tun, denn sie haben sich diese
individuelle Haltung antrainiert und angewöhnt. Sie beherrschen diese Haltung im
Schlaf und erzielen nach Ihrer Erfahrung so die größte Zielsicherheit.

Anfangs muss man seine Pfeile kennen lernen, sich mit Ihnen vertraut machen. Das geht am
besten, indem man den Dart auf dem Daumen ausbalanciert um den Schwerpunkt herauszufinden.
Die meisten Spieler halten ihren Daumen an diesem Punkt. Der Mittelfinger liegt fast an der
Dartspitze und der Zeigefinger hinter dem Schwerpunkt stabilisiert den Dart.

Auch hier heißt es wieder: ausprobieren und üben !

 

Der Wurf

Der sicherlich wichtigste Teil einer ausgereiften Technik liegt im Wurf des Pfeils.

Achte darauf, dass der Wurf lediglich aus einer Streckung des Ellenbogens erfolgt, wobei der Oberarm und das Handgelenk ihre anfängliche Position beibehalten.
Man kann sich hierbei folgendes merken: Beim Wurf auf die Tripple 20 sollte der Oberarm
parallel zum Erdboden gehalten werden. Beim Wurf auf andere Felder wird seine Position
entsprechend angepasst.

Die Vorwärtsbewegung des Unterarms sollte so gleichmäßig wie möglich eintrainiert werden, damit der Dart immer zum gleichen Zeitpunkt die Hand verlässt und zuverlässig sein Ziel findet.

Die Wurfstrategie

Der Spieler hat noch 121 Punkte... innerhalb von wenigen Sekunden wirft er seine 3 Darts und noch bevor der Zuschauer mit dem Addieren der geworfenen Punkte fertig ist, beginnen die Wissenden zu applaudieren, da der Spieler mit dem letzten Dart ausgecheckt hat.

Verblüffend?...Nein, denn erfahrene Spieler haben bis hinauf zum höchstmöglichen Check
von 170 Punkten für alle Zahlen Ihre Wurfkombinationen im Kopf.

Doch auch wenn man noch keine Check-Möglichkeit hat ist es sinnvoll zu überlegen auf welche Zahl man meinen Wurf ausrichtet.
Die höchstmögliche Punktzahl auf dem Board ist ja bekanntlich die "Tripple 20". Verfehle ich jedoch diese kleine, gemeine Feld, landet mein Pfeil ganz schnell mal in der kleinsten möglichen Zahl, der "1".
Für Anfänger macht es daher evtl. Sinn sich zunächst auf die untere Boardhälfte zu konzentrieren, da hier etwas höhere Zahlen direkt nebeneinander liegen (8, 16, 7, 19...) und so die Ausbeute bei einem noch etwas unsicheren Wurf ggf. höher ist. Bei steigender Treffsicherheit sollte man seinen Wurf jedoch auf die höchste Punktzahl ausrichten.

Letztendlich sollte man darauf achten, für seinen letzten Dart einen möglichst vorteilhaften Check vorzubereiten.
Die beste Lösung ist die "Double 16", da bis hinunter zur "Double 1" jeweils für den nächsten Wurf eine Check-Möglichkeit besteht, falls man die erforderliche Zahl nur "einfach" trifft.
(geworfene 16 = Rest "Double 8", geworfene 8 = Rest "Double 4" etc.)

Das Üben

Sämtliche Techniken sind nur die Hälfte wert, wenn sie nicht ständig trainiert werden. Fein raus ist derjenige, der ein Dart-Board zuhause an der Wand hängen hat, und somit zum trainieren nicht nur auf die Trainingsabende im Club beschränkt ist.

Wichtig sind auch Übungsspiele mit richtigen Gegnern, da man sich erfahrungsgemäß hierbei doch etwas mehr konzentriert. Zudem kann man den erfahreneren Spielern sicherlich die eine oder andere Technik abschauen, dadurch lernen und davon profitieren.

Früher oder später wandeln sich die häufigen Niederlagen dann in die anfangs ach so herbeigesehnten Siege und Erfolge.

... und der Spaß am Dart-Spiel wächst mit jedem Erfolg. Sicher !

Das Spiel

Ein Dartspiel besteht ähnlich wie im Tennis aus einem SET (Spiel). Ein Set kann immer mehrere LEGS (Sätze) enthalten. In der Regel wird bei Ligaspielen oder Turnieren immer 1 SET, best of Five LEGS gespielt. Dies bedeutet für uns, möchten wir das Spiel gewinnen, so müssen wir mehr als die Hälfte, also 3 von 5 Sätzen gewinnen! Beim Beginn des Spieles wird in der Regel durch einen Münz- oder einen Bullwurf ausgelost wer beginnt, der Gewinner beginnt die Legs 1,3,5, also die ungeraden Legs, der Verlierer Leg 2 und 4, also die geraden Legs. Man sieht also, das der Gewinner des Münz- oder Bullwurfs bessere Chancen bzw. mehr Darts zum Beenden eines Spiels (in jedem Leg, das er beginnt hat er 3 Darts mehr, er ist ja einen Wurf voraus), als der Verlierer der Auslosung hat. Deshalb sollte man sich bei der Auslosung durch einen Bullwurf immer darum bemühen, seinen Dart näher an das Bulls Eye als sein Gegner zu bekommen.

Im Idealfall wäre das Spiel, bzw. das Leg bereits nach 9 Würfen beendet. Wie wir erfahren haben, ist der höchste Wert des Dartboards die dreifache 20, also ein Treffer in den Dreifach-Ring der 20. Gelingt uns dies 3mal, so haben wir die höchste Punktzahl erreicht die das Dartboard hergibt. Der Idealfall wäre also, zweimal die 180 zu werfen, und die verbleibende Restpunktzahl von 141 Punkten, mit einem weiteren Treffer in die dreifache 20, dreifache 19, und einem Treffer in die Doppel 12 zu beenden. Wenn uns dies gelingen würde, so hätten wir ein optimales Spiel gespielt (3 Durchgänge mit 3 Würfen = 9 Darts). Jedoch gelingt dies auch hervorragenden Spielern, wie den englischen Profis nur äußerst selten!  Unser Gegenspieler, falls vorhanden versucht dies natürlich ebenfalls und zieht wie wir selbst auch, seine erzielte Punktezahl von seiner Ausgangspunktzahl 501 ab (beide Spieler beginnen bei je 501)!

Nun sind wir wieder am Spiel und versuchen erneut die höchste Punktzahl, also die 180 zu erreichen. Die jetzt erzielte Punktzahl wird von uns von der noch vorhandenen Restpunktzahl subtrahiert. Nun folgt Wurf auf Wurf, zuerst wir, nach unseren 3 Darts unser Gegner der seinerseits versucht mit seinen 3 Darts die bestmögliche Punktzahl zu erreichen.

Wie jetzt vielleicht schon bemerkt, konzentrieren wir uns nicht auf unseren Gegenspieler, dieser ist für uns eigentlich nicht wichtig, da es im Dart darauf ankommt sich selbst zu bezwingen, mit den körperlichen, geistigen und äußerlichen Unwägbarkeiten gut zurecht zu kommen und unser Spiel zu spielen. Wem dies am besten gelingt, der am besten trainiert ist, der die meiste Konzentration aufbringt, der am geduldigsten bleibt, der sich nicht überraschen oder beeindrucken lässt und sich am besten im Griff hat, wird das Spiel gewinnen!

Wenn wir jetzt in die Nähe einer Restpunktzahl kommen, die es uns ermöglicht das Spiel zu beenden, so ist zu beachten, dass das Spiel mit einem Doppel Out, also mit einem Treffer in den äußeren Ring (den Doppelring) eines Feldes zu beenden ist. Als Beispiel: haben wir 32 übrig, so müssen wir einen Treffer im Doppelring der 16 erzielen. 2*16=32. Treffen wir hingegen die 16 nur einfach so verbleibt die 16 übrig, also die doppelte 8, bei einem Treffer in die 8, die Doppelte 4, bei 4 die Doppelte 2.

Es ist also wichtig immer einen geraden Rest zu hinterlassen, um bei einem Treffer in das einfache Feld eine, oder zwei weitere Chancen zu erhalten. Gelingt uns ein Treffer in die Doppel 16 nicht, sondern wir treffen unglücklich (Unlucky) die dreifache 16 (was für ein Mist, das sind 48 Punkte) so haben wir überworfen, da wir mehr Punkte als benötigt erzielt haben (Bust), ein Beenden des Spieles ist nicht mehr möglich und der alte, vorherige Punktestand bleibt erhalten, also die 32 und der Gegner ist wieder am Spiel.
Gleiches gilt, wenn wir eine Restpunktzahl erreichen, die mit einem Doppel nicht mehr zu beenden ist, z.B. 1. Hier bleibt ebenfalls die alte Restpunktzahl gültig.

Hat unser Mitspieler nun ebenfalls eine Restpunktzahl erreicht, die ihm ein Beenden des Spiels ermöglicht, so bleibt uns nur noch das Beten, das er ebenfalls versagt. Hilft alles Beten und Flehen nichts und unser Gegenspieler beendet das Spiel, indem er sich durch einen Treffer in einen Doppelring genau auf 0 bringt, so haben wir das erste Leg verloren.

Hat unser Gegner angefangen, so beginnen wir nun den 2. LEG, ansonsten ist unser Gegner an der Reihe. Nach Beenden des Spiels, gleichgültig wer nun zuerst 3 Legs gewonnen hat, sollten wir uns - falls wir verloren haben - zusammenreißen und jede noch so schlechte Laune nicht zeigen. Wir geben unserem Gegner die Hand, beglückwünschen Ihn zu seinem hervorragenden Spiel und verkneifen uns, auch wenn’s schwerfällt, jede Art von verbaler Entgleisung. Lieber entfernen wir uns, trinken vielleicht in Ruhe ein Bier und analysieren unser Spiel, so das wir im nächsten Spiel die Scharte wieder auswetzen können.

Prinzipiell kocht eigentlich jeder nur mit Wasser. Wir sollten uns nach jedem Spiel überlegen, bei dem wir schlecht gespielt haben, wo wir einen Fehler gemacht haben. Waren wir untrainiert oder unvorbereitet, unkonzentriert oder unmotiviert, haben wir Darts unnötig verworfen, waren wir zu lässig oder zu arrogant, oder wo lag sonst unser Problem? Haben wir vielleicht doch auf unseren Gegner geachtet, anstatt uns auf unser Spiel zu konzentrieren? Eine anschließende Spielanalyse nach Sieg oder Niederlage ist kategorische Pflicht für einen guten Dartspieler und für jeden der es werden will!